Tiere in Pflege

aktualisiert 19.08.2022

Simba


Ich bin ein super hübscher junger Kerl…. So sagt man es zumindest von mir und ich bin auch ganz dieser Meinung.

Geboren wurde ich am 01.03.2020
Und bekam die große Chance auf ein eigenes zu Hause im Juli 2020


Aus mir kleinem Stöpsel ist ein junger Kerl geworden mit einer Rückenhöhe von 47 cm. Natürlich wurde ich auch zu einem richtigen Rüden.

Ich glaube in meiner Pubertät habe ich mich des öfteren daneben benommen…auch das sagt man über mich.

Nun ja, dieser Meinung über mich, konnte ich ganz lange überhaupt nicht anschließen.Ich habe „meine Familie“ immer mehr beschützt.


Ich habe den Besuchern, die am Eßtisch saßen in die Füße gezwickt, wenn sie sich bewegt haben. Ich mußte aufpassen, dass meiner Familie nicht passiert.
Ich habe Menschen und andere Hunde auf der Straße angebellt und versucht, sie durch Schnappen nach ihnen zu vertreiben.

Und um immer rechtzeitig zur Verteidigung im Einsatz zu sein, musste ich ewig an der Leine zerren.

Kinder die meine Familie, bzw die Tochter der Familie besucht haben, waren meistens nur doof und laut und sind ständig in Bewegung geblieben. Was für ein Stress, ich hatte Augen zu wenig.


Irgendwann kam ein neuer Mann in die Familie und ein Baby. Meine süße geliebte Maus bekam schreiende Verstärkung.
Nun ja, an das Geschrei konnte ich mich noch gewöhnen und ich erinnerte mich daran wie ich selbst als Welpe war

Zwischendurch habe ich den kleinen Fuzzemann auch total lieb gewonnen und ihn abgeschleckt.


Aber dann kam der Tag an dem das Menschenkind anfing zu krabbeln. Unglaublich wie schnell er immer bei mir war und sich gefreut hat. Das war mir dann doch hin und wieder zu viel.

Der Fuzzemann hat kein Wort verstanden wenn ich ihn angeknurrt habe. Und ich musste dann immer von ihm weg. Ich wollte ihn doch nur etwas erziehen. Genau wie meine Menschen oft überhaupt nicht verstehen konnten, dass ich sie nur beschützen wollte.


Meine Mama hat ganz oft mit dem Verein telefoniert.
Ich musste Körbchentraining machen, durfte nicht mehr unter den Tisch und den Besuch ermahnen. Ich musste sogar ein Maulkörbchentraining machen.
Und bevor meine Arbeit von fast zwei Jahren den Bach runter ging, musste ich meiner Familie doch beweisen was ich kann.
Die Tipps vom Verein, brachten mir in Unterstützung mit meiner Familie öfter Ruhe und ich konnte entspannen.


Trotzdem wohne jetzt bei einer Pflegemama. Dort gibt es auch andere Menschen in der unmittelbaren Nachbarschaft.

Mit mir zusammen sind wir insgesamt drei Hunde und ein paar riesengroße Hunde. Die Pflegemama nennt sie Pferde.

Knurren und Bellen habe ich schon fast ganz aufgegeben. Und ich überdenke, dass es doch gar nicht so schlecht ist.

Hin und wieder versuche ich es aber doch noch mal. Mal sehen…

Das war wohl der erste große Fortschritt für mich, wie alle sagen. Und mich tatsächlich loben. Das ist toll.
Ich lerne hier ganz schön viel. Jeden Tag wird mit mir geübt.
Ich lerne keinen fremden Besuch zu bewachen
Nicht zu bellen wenn es klingelt
Sitz, Platz und Bleib.
Mit anderen Hunden und Menschen freundlich zu kommunizieren.


Wer möchte sein Leben mit mir teilen, bin bereit für Neues.


Lennox

Ich bin soweit.
Heute stellen wir euch unseren lieben Lennox vor.


Lennox ist ein rumänischer Straßenhund, der das Glück hatte auf einer unserer Pflegestellen das Leben außerhalb der Tierheims kennenzulernen.


Lennox ist kein kleiner Hund, er misst ca. 55 cm.Er wurde am 10.04.2020 geboren und war bis April 2022 im Shelter von Familie Sava in Rumänien.

Er befindet sich jetzt auf Pflegestelle in 31604 Raddestorf.


Lennox ist kastriert und vollständig geimpft und gechipt.Er eignet sich perfekt als Zweithund in einer Familie mit viel Platz und Aktivität. Er ist anfänglich noch schüchtern und nervös außerhalb des Gartens, er braucht also noch viel Geduld und Zeit. Er ist stubenrein und kann schon super an der Leine laufen.

Lennox bellt nur, wenn es an der Haustür klingelt, aber das ist ja auch sein Job.


Kinder interessieren ihn wohl nicht, aber es wäre gut, wenn Kinder nicht mehr allzu jung sein sollten, wenn welche im Haushalt leben.

Lennox hat anfänglich Angst vor Männern. Das zeigt er nicht mit Aggressivität, sondern er versteckt sich.

Auf seiner Pflegestelle wird gerade geübt und trainiert, dass er keine Angst vor Männern haben muss.


Lennox hat eine Transportkiste, in der er sich häufig aufhält, wenn er im Haus ist. Das scheint ihm Geborgenheit zu geben und er sollte auch in seiner neuen Familie die
Möglichkeit haben, sich immer wieder dort zurückziehen zu können. Lennox zeigt keinen Jagdinstinkt, Fahrräder sind ihm egal, vor LKW oder Treckern scheut er manchmal noch zurück.


Wir suchen für Lennox Menschen mit Geduld und Zeit und der Bereitschaft sich diesem wirklich tollen Hund anzunehmen und ihm die Chance zu geben, ein tolles Hundeleben zu
führen. Er wird es euch danken!


Auf Wunsch stellen wir euch Videos zur Verfügung.
Wenn du dich angesprochen fühlst, freuen wir uns von dir zu hören. Tiere aus dem Tierschutz haben eine Geschichte. Sie sind keine Neuware mit Garantieschein!


Wir beschreiben sie nach bestem Wissen und Gewissen, dennoch können Überraschungen auftreten. Sei Dir dessen bitte immer bewusst, wenn Du einem geretteten Tier ein Zuhause
geben möchtest.

Nach dem Aufenthalt bei einer liebevollen Pflegefamilie

aktualisiert 30.08.2022

Josy

Josy, konnte nach Ihrem Aufenthalt in einer Pflegestelle erfolgreich vermittelt werden.


QJen

QJen, konnte nach Ihrem Aufenthalt in einer Pflegestelle erfolgreich vermittelt werden.


Maya


Maya, konnte nach Ihrem Aufenthalt in einer Pflegestelle erfolgreich vermittelt werden.


Monika

Monika, konnte nach Ihrem Aufenthalt in einer Pflegestelle erfolgreich vermittelt werden.